IPRax

IPRax informiert über alle wesentlichen Entwicklungen im Bereich des grenzüberschreitenden Rechtsverkehrs. Ihr Ziel ist es, Forum der Wissenschaft und Praxis zu sein und der Rechtspraxis verläßliche Informationen, schnelle Orientierung und prägnante Argumentationshilfen zu bieten. Sie weist frühzeitig auf rechtliche Neuerungen hin. Gesetzgebungsvorhaben werden kritisch begleitet, um rechtzeitig auf Fehlentwicklungen hinzuweisen. IPRax erfasst das gesamte Privat- und Verfahrensrecht. Die Zeitschrift hat in den letzten Jahren einen Schwerpunkt im Bereich des Vertrags-, Vermögens-, Wirtschafts- und Verfahrensrechts einschließlich des internationalen Schiedsrechts herausgebildet, ist aber zugleich auch weiterhin dem internationalen Familien- und Erbrecht verpflichtet.

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20 Jahre IPRax

1981 - 2001 (IPRax 2000, 453) 

von Prof. Dr. Dr. h. c. Dieter Henrich, Regensburg

Im Januar 1981 erschien das erste Heft der IPRax. Zwanzig Jahre sind seither vergangen. Zwanzig Jahre lang hat die IPRax über die Entwicklung des internationalen Privat- und Verfahrensrechts berichtet und diese Entwicklung zugleich kritisch begleitet. Zwanzig Jahre sind keine lange Zeit. Bei dem Durchblättern der Jahrgänge zeigt sich aber, daß die Schwerpunkte heute ganz andere sind als zu Beginn der 80er Jahre. Zu Beginn der 80er Jahre standen die Beiträge zum internationalen Familien- und Erbrecht im Vordergrund. Die — insbesondere verfassungsrechtlichen — Schwächen des geltenden Rechts lagen offen zutage. Das IPR-Neuregelungsgesetz, das sie beseitigen sollte, wurde lebhaft diskutiert. Das Gesetz, das am 1. 9. 1986 in Kraft trat, erneuerte aber nicht nur das internationale Familien- und Erbrecht, sondern kodifizierte auch erstmals — mit der Übernahme des römischen EWG-Übereinkommens über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht — das internationale Vertragsrecht.

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