Internationale Abkommen zum Internationalen Privat- und Verfahrensrecht

Heft 5/2007 | Stand: 25.06.2007 | BGBl. 2007 II S.657-1399

I. IPR - Allgemein

1. Das Abkommen vom 28. 7. 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (BGBl. 1953 II S. 559) ist nach seinem Art. 43 II für Afghanistan am 28. 11. 2005 sowie für Montenegro am 3. 6. 2006 - jeweils unter Abgabe einer Erklärung - in Kraft getreten.

Das Protokoll vom 31. 1. 1967 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (BGBl. 1969 II S. 1293) ist nach seinem Art. VIII Abs. 2 für Afghanistan am 30. 8. 2005 in Kraft getreten. Montenegro hat dem Generalsekretär der Vereinten Nationen als Verwahrer des Protokolls am 10. 10. 2006 notifiziert, dass es sich als einer der Rechtsnachfolger von Serbien und Montenegro mit Wirkung vom 3. 6. 2006 als durch das Protokoll gebunden betrachtet (BGBl. 2007 II S. 737).

2. Das Übereinkommen vom 30. 8. 1961 zur Verminderung der Staatenlosigkeit(BGBl. 1977 II S. 597) ist nach seinem Art. 18 II für

Neuseeland am 19. 12. 2006 (auch für Tokelau) nach Maßgabe einer Erklärung

Ruanda am 2. 1. 2007

Rumänien am 27. 4. 2007

in Kraft getreten (BGBl. 2007 II S. 742).

3. Das Übereinkommen vom 28. 9. 1954 über die Rechtsstellung der Staatenlosen (BGBl. 1976 II S. 473) ist nach seinem Art. 39 II für

Belize am 13. 12. 2006

Ruanda am 2. 1. 2007

Rumänien am 27. 4. 2006

nach Maßgabe mehrerer Vorbehalte

in Kraft getreten.

Montenegro hat dem Generalsekretär der Vereinten Nationen als Verwahrer am 23. 10. 2006 notifiziert, dass es sich als einer der Rechtsnachfolger von Serbien und Montenegro mit Wirkung vom 3. 6. 2006 durch das Übereinkommen gebunden betrachtet (BGBl. 2007 II S. 743).

4. Montenegro hat dem Generalsekretär der Vereinten Nationen am 23. 10. 2006 notifiziert, dass es sich als einer der Rechtsnachfolger von Serbien und Montenegro mit Wirkung vom 3. 6. 2006 als durch das Übereinkommen vom 20. 2. 1957 über die Staatsangehörigkeit verheirateter Frauen (BGBl. 1973 II S. 1249) gebunden betrachtet (BGBl. 2007 II S. 763).

II. Internationales Verfahrensrecht

1. Australien hat dem Verwahrer des Haager Übereinkommens vom 18. 3. 1970 über die Beweisaufnahme im Ausland in Zivil- oder Handelssachen (BGBl. 1977 II S. 1452, 1472) am 4. 1. 2007 nach den Art. 2, 16 und 17 des Übereinkommens die geänderten Angaben der Zentralen Behörde und der zuständigen Behörde notifiziert.

Mexiko hat dem Verwahrer am 29. 8. 2006 nach Art. 2 des Übereinkommens die Änderung der Zentralen Behörde gemäß Art. 35 des Übereinkommens notifiziert.

Die Schweiz hat dem Verwahrer am 9. 11. 2007 nach Art. 2 des Übereinkommens mitgeteilt, dass die Adressen der Zentralen Behörden der Schweizer Kantone unter der Internetadresse http://www.rhf.admin.ch/rhf/fr/home/zivil/behoerden/zentral.html zu erhalten seien.

Spanien hat dem Verwahrer am 27. 11. 2006 nach Art. 2 des Übereinkommens die Änderung der Zentralen Behörde mitgeteilt.

Die Türkei hat dem Verwahrer am 8. 9. 2004 nach Art. 2 des Übereinkommens mitgeteilt, dass das Ministerium der Justiz als die Zuständige Behörde für die Erteilung der in den Art. 16 und 17 des Übereinkommens vorgesehenen Genehmigungen bestimmt worden sei.

Weißrussland hat dem Verwahrer am 17. 4. 2007 die Zentrale Behörde nach Art. 2 des Übereinkommens mitgeteilt (BGBl. 2007 II S. 787).

III. Internationales Schuld- und Wirtschaftsrecht

1. Nach Art. 2 II des Gesetzes vom 4. 5. 2005 zu dem Abkommen vom 14. 5. 2003 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Indonesien über die Förderung und den gegenseitigen Schutz von Kapitalanlagen (BGBl. 2005 II S. 514) wurde bekannt gemacht, dass das Abkommen nach seinem Art. 14 I am 2. 6. 2007 in Kraft getreten ist (BGBl. 2007 II S. 812).

© Verlag Ernst und Werner Gieseking GmbH, 2021