Internationale Abkommen zum Internationalen Privat- und Verfahrensrecht

Heft 2/2004 | Stand: 12.01.2004 | BGBl. 2003 II S.1625-2176; BGBl. 2004 II S.1-31

I. IPR Allgemein

    1. Das Sechste Protokoll vom 5. 3. 1996 zum Allgemeinen Abkommen über die Vorrechte und Befreiungen des Europarates (BGBl. 2001 II S. 564) ist nach seinem Art. 8 II für die Türkei und die Ukraine am 18. 10. 2003 in Kraft getreten (BGBl. 2003 II S. 1778).

    2. Das Fakultativ-Protokoll vom 18. 4. 1961 über den Erwerb der Staatsangehörigkeit (BGBl. 1964 II S. 957, 1006) zu dem Wiener Übereinkommen vom 18. 4. 1961 über diplomatische Beziehungen (BGBl. 1964 II S. 957) ist nach seinem Art. 6 II für Neuseeland nach Maßgabe einer Erklärung zur räumlichen Anwendung auf Tokelau am 5. 9. 2003 in Kraft getreten (BGBl. 2003 II S. 2174).

    3. Das Fakultativ-Protokoll vom 24. 4. 1963 über den Erwerb der Staatsangehörigkeit (BGBl. 1969 II S. 1595, 1674) zu dem Wiener Übereinkommen vom 24. 4. 1963 über konsularische Beziehungen (BGBl. 1969 II S. 1595) ist nach seinem Art. 6 II für Neuseeland nach Maßgabe einer Erklärung zur räumlichen Anwendung auf Tokelau am 5. 9. 2003 in Kraft getreten (BGBl. 2003 II S. 2175).

II. Internationales Verfahrensrecht

    1. Das Übereinkommen vom 10. 6. 1958 über die Anerkennung und Vollstreckung ausländischer Schiedssprüche (BGBl. 1961 II S. 121; 1987 II S. 389) ist nach seinem Art. 12 II für Nicaragua am 23. 12. 2003 in Kraft getreten.

    Jamaica hat am 25. 9. 2002 unter Bezugnahme auf die Hinterlegung der Ratifikationsurkunde am 10. 7. 2002 dem Generalsekretär der Vereinten Nationen einen Vorbehalt nach Art. 1 III notifiziert, der vom Generalsekretär der Vereinten Nationen nach Ablauf eines Jahres nach Bekanntgabe des verspätet angebrachten Vorbehalts mit Wirkung vom 17. 10. 2003 zur Hinterlegung angenommen wurde (BGBl. 2003 II S. 1730).

III. Internationales Schuld- und Wirtschaftsrecht

    1. Auf Grund des Art. 1 des Gesetzes vom 29. 6. 1976 zu dem Übereinkommen vom 20. 10. 1972 über die Internationalen Regeln zur Verhütung von Zusammenstößen auf See (BGBl. 1976 II S. 1017) in Verbindung mit § 9 I Nr. 2 und 4 des Seeaufgabengesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 26. 7. 2002 (BGBl. I S. 2876) hat das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen die Verordnung zu den Änderungen der Internationalen Regeln von 1972 zur Verhütung von Zusammenstößen auf See vom 25. 11. 2003 erlassen. Die Verordnung und die in deren Art. 1 erwähnten Änderungen traten am 4. 12. 2003 in Kraft (BGBl. 2003 II S. 1644).

    2. Der Bundestag hat das Gesetz zu dem Übereinkommen vom 17. 10. 2000 über die Anwendung des Art. 65 des Übereinkommens über die Erteilung europäischer Patente vom 10. 12. 2003 beschlossen. Das Gesetz trat am 16. 12. 2003 in Kraft (BGBl. 2003 II S. 1666).

    3. Auf Grund des Art. 1 I des Streitkräfteaufenthaltsgesetzes vom 20. 7. 1995 (BGBl. 1995 II S. 554) und des Art. 3 I 1 des Gesetzes zum PfP-Truppenstatut vom 9. 7. 1998 (BGBl. 1998 II S. 1338) hat die Bundesregierung die Verordnung zu dem Abkommen vom 31. 7. 2003 zwischen der Regierung der Bundesrepublik Deutschland und der Regierung der Tschechischen Republik über den vorübergehenden Aufenthalt von Mitgliedern der Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland und der Streitkräfte der Tschechischen Republik auf dem Gebiet des jeweils anderen Staats (Verordnung zum deutsch- tschechischen Streitkräfteaufenthaltsabkommen) vom 17. 12. 2003 erlassen. Die Verordnung tritt an dem Tag in Kraft, an dem das deutsch-tschechische Streitkräfteaufenthaltsabkommen nach seinem Art. 19 II in Kraft tritt (BGBl. 2003 II S. 1975).

    4. Die Berner Übereinkunft vom 9. 9. 1886 zum Schutz von Werken der Literatur und Kunst in der in Paris am 24. 7. 1971 beschlossenen Fassung (BGBl. 1973 II S. 1069; 1985 II S. 81) ist nach ihrem Art. 29 II lit. a für Israel am 1. 1. 2004 in Kraft getreten. Israel hat bei Hinterlegung seiner Ratifikationsurkunde eine Erklärung nach Art. 33 II abgegeben (BGBl. 2003 II S. 2006).

    5. Das in Genf am 7. 6. 1930 unterzeichnete Abkommen über das einheitliche Wechselgesetz (RGBl. 1933 II S. 377) ist nach seinem Art. 7 für Kirgisistan nach Maßgabe mehrerer, bei Hinterlegung der Beitrittsurkunde notifizierter Vorbehalte in Kraft getreten (BGBl. 2003 II S. 2170).

    6. Das Übereinkommen vom 19. 5. 1956 über den Beförderungsvertrag im internationalen Straßengüterverkehr (CMR) [BGBl. 1961 II S. 1119] ist nach seinem Art. 43 II für die Mongolei am 17. 12. 2003 in Kraft getreten (BGBl. 2004 II S. 5).

    7. Die in Berlin durch Notenwechsel vom 10. 12. 2003 geschlossene Änderungsvereinbarung zu der Vereinbarung vom 27. 3. 1998 zwischen der Regierung der Bundesrepublik Deutschland und der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika über die Auslegung und Anwendung des Art. 73 des Zusatzabkommens zum NATO-Truppenstatut (BGBl. 1998 II S. 1165) ist nach ihrer Inkrafttretensklausel am 10. 12. 2003 in Kraft getreten; die deutsche einleitende Note wurde im BGBl. veröffentlicht (BGBl. 2003 II S. 31).

IV. Internationales Familien- und Erbrecht

    1. Das Übereinkommen vom 10. 12. 1962 über die Erklärung des Ehewillens, das Heiratsmindestalter und die Registrierung von Eheschließungen (BGBl. 1969 II S. 161) ist nach seinem Art. 6 II für Ruanda am 25. 12. 2003 in Kraft getreten (BGBl. 2003 II S. 1632).

    2. Das Übereinkommen vom 20. 2. 1957 über die Staatsangehörigkeit verheirateter Frauen (BGBl. 1973 II S. 1249) ist nach seinem Art. 6 II für Ruanda am 25. 12. 2003 in Kraft getreten (BGBl. 2003 II S. 1655).

    3. Lettland hat dem Generalsekretär des Europarates am 1. 7. 2003 die Behörde nach Art. 26 des Europäischen Übereinkommens vom 24. 4. 1967 über die Adoption von Kindern (BGBl. 1980 II S. 1093) notifiziert (BGBl. 2003 II S. 1916).

    4. Frankreich hat dem Generalsekretär des Europarats am 23. 5. 2003 die zentrale Behörde nach Art. 2 des Europäischen Übereinkommens vom 20. 5. 1980 über die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen über das Sorgerecht für Kinder und die Wiederherstellung des Sorgeverhältnisses (BGBl. 1990 II S. 206, 220) notifiziert (BGBl. 2003 II S. 1920).

    5. Das Haager Übereinkommen vom 2. 10. 1973 über das auf Unterhaltspflichten anzuwendende Recht (BGBl. 1986 II S. 825, 837) ist nach seinem Art. 25 II für Griechenland nach Maßgabe einer Erklärung am 1. 9. 2003 in Kraft getreten (BGBl. 2003 II S. 2169).

    6. Das Übereinkommen vom 8. 9. 1976 über die Ausstellung mehrsprachiger Auszüge aus Personenstandsbüchern (BGBl. 1997 II S. 774) ist nach seinem Art. 17 für Polen am 1. 11. 2003 in Kraft getreten (BGBl. 2003 II S. 2171).

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